ITAT 3029 SAR - Allianz zur Entwicklung des Südalpenraums

Durch das Projekt SAR wird die gemeinsame Positionierungs- bzw. Kommunikationsgrundlage zum Südalpenraum gelegt. Die Kommunikation und strategische Ausrichtung können so nachhaltig gesteuert werden. Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Südalpenraums.

Foto: SAR
Foto: SAR
Projektträger
Regionsmanagement Osttirol
Förderprogramm
  • Interreg
  • Projektsumme
    156.060 Euro
    Laufzeit
    30.1.2019 - 30.6.2021
    Kontakt
    GF DI Michael Hohenwarter

    Der inneralpine Südalpenraum hat sich in den letzten Jahren verzögert entwickelt, das notwendige Humanpotential fehlt. Entscheidend für die Wahl des Lebensmittelpunktes sind neben den harten Standortfaktoren emotionale „Triebfedern“ wie Familie, Freunde landschaftliche Bezugspunkte und vor Ort gelebte Werte. Auf beiden Ebenen, den Triebfedern und den Standortfaktoren setzt das Projekt an. Inhalt des Projekts ist es, die aus der jeweiligen Landessicht peripheren Bereiche Kärntens, Tirols, Südtirols, mit den Städten Spittal, Hermagor, Lienz und Bruneck zu einer gemeinsamen Plattform/Marke/Präsenz zusammenzuführen. Das Projekt ist der organisatorische und strategische Startpunkt, um den Südalpenraum aufzuwerten und zukunftsorientiert auszurichten.

    Das Projekt verfolgt folgende strategische Ansätze:

    • Eine klare Positionierung und Kommunikation des Raumes als lebenswerten Kontrapunkt zu den Ballungsräumen wie Bozen, Innsbruck oder Klagenfurt.
    • Entwicklung von mindestens 3 Themen, die künftig entlang der Hauptachse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gemeinsam verfolgt werden. So können zukünftig Themen wie höhere Bildung, Mobilität oder Wertschöpfungsnetzwerke gemeinsame bearbeitet bzw. dargestellt werden.
    • Gemeinsame Aufbereitung des Themas Bleiben & Kommen (Stichwort: Humanpotential). Der räumliche Fokus wird auf die Achse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gelegt. Dies ist die Achse mit den stärksten verkehrstechnischen und funktionalen Verflechtungen.

    Außerdem werden die Ergebnisse und Inhalte als Basis für die CLLD-Strategien der neuen Periode gesehen und dort auch verankert werden. 3 Themen für die konkrete Zusammenarbeit werden definiert, mit Zielen beschrieben und auch mit mitarbeitenden Personen (bzw. Abteilungen) hinterlegt.

    Projektpartner sind das Regionsmanagement Osttirol und die Lag Regionalmanagement Pustertal

    Als assoziierte Partner im Projekt unterstützen die vier Städte Lienz, Bruneck, Spittal an der Drau und Hermagor sowie die folgenden sechs Lags LAG Region Hermagor, LAG Nockregion Oberkärnten, LAG Großglockner Mölltal-Oberdrautal, LAG Alto Belluno, LAG Open Leader, LAG Euro Leader.

     

    Das Projekt wurde im 3. Interreg V-A Italien-Österreich Standard Call genehmigt.

     

    Das Projekt baut strategisch auf dem folgenden Dolomiti Live Projekt auf:

    ITAT 4249 ESAR - Etablierung strategischer Städtenetzwerke im Süd Alpen Raum

    Interreg I-A CLLD Dolomiti Live Kleinprojektefonds

    Das Projekt ermöglicht die überregionale Vernetzung von Städten. Zielsetzungen, Kooperationsfelder und notwendige Aufbauorganisationen und Strukturen für ein stabiles, strategisches Städtenetzwerk werden erarbeitet und implementiert.