Mobilität

Klimafreundliches Reisen, aber auch eine nachhaltige Alltagsmobilität gewinnen immer mehr an Bedeutung! Wichtig für die Entscheidung, das eigene Auto stehen zu lassen ist die Möglichkeit, sich in einer Region zu bewegen – und dies möglichst bequem und flexibel.

Zum einen um die finanzielle Belastung für Familien durch Zweit- und Drittautos zu verringern und zum anderen um das wachsende Segment an Gästen, welche ohne eigenen PKW auf Urlaub fahren ein attraktives Mobilitätsangebot zu schaffen, entwickelt das Regionsmanagement Osttirol (RMO) im Rahmen von Interreg Projekten wie LAST MILE und SMACKER sowie dem Projekt SMARTA (gefördert von der EU Kommission) für die Region innovative und langfristig finanziell tragbare Mobilitätslösungen.

 Das RMO setzt sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte für Folgendes ein:

 

Interreg Central Europe Projekt SMACKER

 

 SMACKER CMYK

SMACKER unterstützt die Gemeinden der Pilotregionen bei der Neugestaltung und Verbesserung von Verkehrsangeboten, gestützt auf die Bedürfnisse der NutzerInnen. Dabei werden "weiche" Maßnahmen (Kampagnen zur Verhaltensänderung) und Pilotprojekte (Mobilitätsdienste) zur Förderung nachhaltiger Lösungen für den öffentlichen Verkehr in ländlich geprägten Gebieten eingesetzt.

In der Region Osttirol fokussiert man sich für den Piloten auf das Thema Carsharing und die CO2 freundliche Urlaubsmobilität. Dabei werden die Mobilitätsbedürfnisse und das Nutzerverhalten unterschiedlicher Zielgruppen durch eine sozialwissenschaftliche Begleitung erforscht, um nachhaltige Mobilitätsangebote zielgerichtet zuschneiden zu können. Der Ausbau von neuen Carsharingstandorten in den ländlichen Gemeinden wird gleichzeitig durch die Integration in den öffentlichen Verkehr und in touristische Angebote gestärkt.

Ansprechpartner:

Manfred Mair
M:
T: 04852/72820-575

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SMARTA - Projekt mit Unterstützung der EU Kommission

Smarta Logo RGB Basic

In diesem Zusammenhang hat die Europäische Kommission 2018 das Projekt SMARTA gefördert, das die Gelegenheit bietet, intelligente Lösungen für den ländlichen Verkehr zu konzipieren, aufzuzeigen und zu erproben. Um die Auswirkung, die intelligente Verkehrslösungen in ländlichen Regionen haben, zu messen, schuf SMARTA einen Bewertungsrahmen. Dieser ermöglicht eine Beurteilung, wie nachhaltige, gemeinsam genutzte und bedarfsorientierte Mobilitätslösungen dazu beitragen können, die Mobilität der Bevölkerung am Land zu verbessern.

SMARTA 2 setzt diesen Bewertungsrahmen in vier europäischen Pilotregionen in die Praxis um. Ziel ist es, eine Grundaussage zu treffen, die es ermöglicht, die Erfahrungen der Pilotregionen auf andere ländliche Gebiete in der gesamten EU zu übertragen.

SMARTA 2 ermöglicht einen Testlauf, um zu sehen, wie alternative Mobilitätsangebote im Vergleich zum privaten Auto funktionieren (können). Das Angebot richtet sich an alle Osttirolerinnen und Osttiroler, die Gelegenheit zu nutzen und die öffentlichen Verkehrsangebote des Verkehrsverbund Tirol (VVT) und das E-Car-Sharing „Flugs“ im Bezirk zu testen.

Das Angebot besteht aus jeweils zwei VVT-Monatstickets für 130 Personen. Die Tickets werden zwischen April und September 2020 ausgestellt.

Zusätzlich erhalten 200 neue Flugs Kunden ein Startkapital von je 100 €, um das E-Carsharing zu testen. Die Flugs-Card ist für alle Carsharing-Stationen im Bezirk gültig. Integrierte Mobilität ist eine Lösung für bessere Rahmen- und Lebensbedingungen in ländlichen Regionen.

SMARTA 2 – Unterstützt uns, Mobilitätsangebote in Osttirol auszuprobieren.

Ansprechpartner:

Michael Hohenwarter
M:
T: 04852/72820-571

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2020 abgeschlossen und ein großer Erfolg: Interreg Europe Projekt LAST MILE

LAST MILE EU FLAG

Als österreichischer Partner tauschte das RMO Erfahrungen zu Möglichkeiten, Strategien und Barrieren bei der Umsetzung von bedarfsorientierten Mobilitätslösungen für die „Letzte Meile“ mit fünf weiteren Regionen in Luxemburg, Spanien, Polen, der Slowakei und Bulgarien aus. Das Projekt LAST MILE gilt als Vorzeigeprojekt weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Für Osttirol wurden dabei von 2016-2020 unterschiedliche bedarfsorientierte Mobilitätslösungen für Gäste als auch Einheimische entwickelt und umgesetzt.

Highlights in der Projektumsetzung:

  • Aktionsplan für die letzte Meile in Osttirol
  • E-Mobilitätsstrategie Osttirol 2030
  • 6 Gemeindemobile mit freiwilligen FahrerInnen
  • 9 E-Carsharingstandorte
  • Entwicklungsprozess für die Verbesserung von rechtlichen Grundlagen für bedarfsorientiere Mobilität auf Bundesministeriumsebene
  • gesteigertes Bewusstsein für Mobilitätsthemen bei den Institutionen in der Region

Die Ergebnisbroschüre von LAST MILE steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen und Projektdokumentationen von Last Mile können hier nachgelesen werden.

 

 

 

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