Vorarbeiten Rechenzentrum Osttirol

Im Bezirk Lienz wurde in den vergangenen Jahren durch die Gemeinden die passive Breitband Infrastruktur massiv ausgebaut. Durch die getätigten und weiter fortlaufenden Investitionen ist man in Besitz einer ganz zentralen Infrastruktur für die Zukunft.

Fotos: Pixabay
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Projektträger
Planungsverband 36
Förderprogramm
  • LEADER
  • Projektsumme
    15.12.2022 – 30.06.2023
    Kontakt
    Bgm. Markus Stotter, BA

    Durch die neuesten Entwicklungen der Sensoren-, Mess- und Datenübertragungstechnik können heute Verkehrsampeln, Heizsysteme, Oberflächentemperaturen, Energieverbräuche, Wasserstände u.v.a.m. „live“ gemessen und die Daten an eine Steuerungssoftware bzw. einen Datenspeicher übermittelt werden. Daraus ergibt sich zum einen ein entsprechendes Datenvolumen und zum anderen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im kommunalen bzw. öffentlichen Bereich.

    Mit diesen Entwicklungen verbunden ist die Frage der Möglichkeit, wie und wo Daten sicher gespeichert werden können. Diese Frage beschäftigt nicht nur den öffentlichen Bereich, sondern auch zusehends private Firmen.

    Dezentralität ist dabei ein wesentlicher Faktor für die Resilienz und Sicherheit. Für die Datenverwaltung bedeutet dies, dass Daten zwar weiter in der Cloud gespeichert werden, dass das Netz der Server bzw. der Rechenzentren jedoch künftig kleinmaschiger wird.

    Über das Projekt wird eine Vorstudie zur Umsetzung eines regionalen Rechenzentrums erstellt. Themenschwerpunkte sind die Installation eines Servers zur Sicherung kommunaler Daten als Vorstufe zum Rechenzentrum sowie die rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung zum Aufbau eines von den Gemeinden Osttirols betriebenen Rechenzentrums. Die Studie für das Rechenzentrum Osttirol bildet die Grundlage für eine zentrale Zukunftsentscheidung im Bereich Dateninfrastruktur. Eine positive Entscheidung zugunsten eines Osttiroler Rechenzentrums vorausgesetzt, wird dadurch ein überzeugendes Standortkriterium für den Wirtschaftsstandort Osttirol geschaffen. In der Folge können Datenspeicherung und Datenleitungsinfrastruktur von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellt werden.

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