Mit Ressourcen der Region
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Entwicklung braucht Wurzeln
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Kooperation
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Entwicklung braucht Zusammenarbeit
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Mit Ressourcen der Region
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Entwicklung braucht Wurzeln
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Offenheit
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Entwicklung braucht Weitblick
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Offenheit
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Entwicklung braucht Weitblick
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Innovation
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Entwicklung braucht Menschen
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Last Mile /LMc19

Das Projekt Last Mile hatte zum Ziel, nachhaltige, flexible Transportsysteme (FTS) für die letzte Meile in der Transportkette im Tourismus zu finden und umzusetzen. Das Projekt wurde Mitte 2020 erfolgreich abgeschlossen. Durch einen Interreg Europe Call im Frühjahr 2021, erhielten laufende und abgeschlossene Projekte, COVID-19 bedingt, die Möglichkeit, sich um ein weiteres Projektjahr zu bewerben. Das Projekt Last Mile hat den Zuschlag erhalten und nun könne wir im RMO ein weiteres Jahr, zu vorher genannten Themen, im Bezirk arbeiten.

Projektträger
Regionsmanagement Osttirol
Förderprogramm
  • Interreg
  • Projektsumme
    413.080 € (RMO: 63.195 €)
    Förderhöhe
    80% Interreg Europe
    Laufzeit
    1.10.2021 - 30.9.2022
    Kontakt
    Manfred Mair /

    Eine große Herausforderung für ländliche Regionen wie Osttirol ist die Mobilität ohne den eigenen PKW. Für einen flächendeckenden Öffentlichen Verkehr ist die Bevölkerungsdichte zu gering. Daher gilt es neue, innovative und langfristig finanziell tragbare Verkehrslösungen für Einheimische und Touristen zu erarbeiten und umzusetzen.

    Die COVID-19-Krise (C19) hatte schwerwiegende Auswirkungen auf viele der FTS:

    • Vertrauensverlust in den öffentlichen Verkehr (ÖV): Die Menschen wollten individuelle Verkehrsmittel (z. B. das Auto) nutzen, um das Infektionsrisiko zu minimieren, und verzichteten auf die Nutzung des ÖV, was zu einem Verlust von Kunden auch für die Lösungen der letzten Meile führte.
    • Veränderte touristische Mobilität: Die COVID-19-Maßnahmen, insbesondere die Reisebeschränkungen, hatten massive Auswirkungen auf das Reise- und Freizeitverhalten der Menschen. In vielen Regionen kam der Tourismus zum Erliegen - was den Mangel an Fahrgästen für nachhaltige Verkehrsmittel noch verschärfte. In einigen Regionen kam es jedoch zu einem Anstieg des lokalen Tourismus, was neue Herausforderungen wie einen erhöhten Individualverkehr oder die Notwendigkeit eines Besucher- und Parkraummanagements mit sich brachte.
    • Veränderte Mobilitätsmuster: FTS könnten nach C19 an Bedeutung gewinnen, u.a. um den ÖPNV wieder in Gang zu bringen, wo dieser gelitten hat.

    In dieser Projekterweiterung tauschen sich 6 Partner aus 5 verschiedenen Regionen (AT, BG, ES, LU, SK - ein Partner aus PL ist ausgeschieden) über die Auswirkungen von C19 auf ihre Regionen aus und leiten neue Lösungen für die Zukunft ab.

    Jede Region analysiert den Status quo ihrer FTS und die Auswirkungen von C19, tauscht sich mit regionalen Interessenvertretern über diese Themen aus und analysiert bewährte Verfahren für die Erholung von FTS.

    Drei interregionale Austauschtreffen und ein Studienbesuch bieten weitere Möglichkeiten, diese Erkenntnisse zu erörtern und Maßnahmen zur Bewältigung und Erholung von der Krise zu ermitteln. Die Projektpartner zielen darauf ab, ihre politischen Instrumente (PI) zu verbessern: neue Projekte werden in einem operationellen Programm und einem regionalen PI (BG) umgesetzt, ein nationales PI (LU) und ein regionales PI (AT) werden in ihrer Verwaltung (Regelung) verbessert und ein regionales PI (SK) wird durch eine strukturelle Änderung verbessert - unter Berücksichtigung der neuen Herausforderungen für FTS aufgrund von C19 sowie des Ziels, nachhaltige Verkehrsanbindung für abgelegene Regionen zu gewährleisten.

    Projektpartner sind neben dem RMO wieder das Umweltbundesamt Österreich sowie die bewährten KollegInnen in Luxemburg, der Slowakei, in Spanien und Bulgarien.

    Die nationale Kofinanzierung für den Kostenanteil des RMO übernimmt das Land Tirol, Sachgebiet Mobilitätsplanung.

    Projektinformationen auf -> https://www.interregeurope.eu/lastmile/

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