- 19. März 2026
Viele Aufgaben, ein Ziel: Osttirols Zukunft gemeinsam gestalten
Bei der Generalversammlung des Regionsmanagement Osttirol (RMO) am 18. März 2026 in der Lienzer Sparkasse wurde Bilanz über ein intensives Jahr der Regionalentwicklung gezogen. Gleichzeitig standen aktuelle Entwicklungen der Regionalpolitik sowie zukünftige Schwerpunkte im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Erfolgreiche Projektbilanz
Im Zeitraum 2023 bis 2025 begleitete das RMO im Rahmen der europäischen Förderprogramme LEADER und INTERREG/Dolomiti Live insgesamt 63 Projekte. Das Gesamtprojektvolumen lag bei rund 4,7 Millionen Euro, davon wurden 3,2 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt.
Darüber hinaus wurden im Rahmen des Sonderförderungsprogramms Natura 2000 Region Isel zwischen 2016 und 2025 insgesamt 219 Vorhaben umgesetzt. Diese Projekte erreichten ein Gesamtvolumen von rund 107 Millionen Euro, wovon 8 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt wurden.
Plattform für regionale Zusammenarbeit
Das Regionsmanagement Osttirol versteht sich als zentrale Plattform für Zusammenarbeit in der Region und als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Förderstellen. Ziel ist es, regionale Stärken zu bündeln, Kooperationen zu fördern und nachhaltige Entwicklungsimpulse für den Bezirk Lienz zu setzen.
Thematische Schwerpunkte liegen derzeit unter anderem in den Bereichen:
- Mobilität
- Freiwilligenpartnerschaft
- grenzüberschreitende Zusammenarbeit
- Gleichstellung
- Leerstandsaktivierung und Ortskernentwicklung
Gemeinsam mit Gemeinden, Organisationen und regionalen Partnern werden in diesen Feldern neue Projekte initiiert und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickelt.
Regionalwirtschaftliches Programm Osttirol 2026–2036
Ein weiterer wichtiger Punkt der Generalversammlung war die Vorstellung des neuen Regionalwirtschaftlichen Programms Osttirol 2026–2036. Damit konnten für die kommenden zehn Jahre rund 20 Millionen Euro an Fördermitteln für die Region gesichert werden.
„Gerade in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten, technologischer Veränderungen und klimatischer Herausforderungen wird deutlich, wie wichtig starke regionale Netzwerke und innovative Ideen sind“, betont Obmann Bgm. Ing. Dietmar Ruggenthaler.
Blick nach vorne
Mit zahlreichen Projekten, Kooperationen und thematischen Initiativen wird das Regionsmanagement Osttirol auch künftig daran arbeiten, nachhaltige Impulse für Osttirol zu setzen und die Region als lebens- und zukunftsfähigen Standort weiterzuentwickeln.
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